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Inhaltsverzeichnis

Bewährte Praktiken für die Auflistung von Produkten in Ihrem Shop

Ein paar Bilder, eine kurze Beschreibung, und eine „Jetzt kaufen“-Schaltfläche – das ist alles, was Sie wirklich brauchen, um etwas online zu verkaufen.

Aber wie bei den meisten Dingen im E-Commerce, je mehr Informationen Sie Ihren Kunden geben desto einfacher wird es für sie sein, eine Kaufentscheidung zu treffen.

Das Anfertigen einer starken E-Commerce-Produktliste ist eine Kunst. Sie müssen genügend Informationen bereitstellen, die den Kunden bei seiner Meinung unterstützen, dass sie Ihrem Produkt vertrauen können. Gleichzeitig müssen Sie diese Informationen aber so bereitstellen, dass sie den Kunden nicht überfordern.

Auf dieser Seite zeigen wir Ihnen, wie Sie eine starke E-Commerce-Produktauflistung erstellen. In diesem Artikel erfahren Sie:

  • Wie Sie Ihre Inhalte auf einen „sofort sichtbaren“ Bereich und einen darunter liegenden Bereich aufteilen
  • Welche Informationen in jede Produktauflistung aufgenommen werden sollten
  • Wie Sie Produktinformatione organisieren und präsentieren

Organisieren der Inhalte: Über der Falte (Above the Fold), Unter der Falte (Below the Fold)

Die „Falte“ ist eines der wichtigsten Konzepte bei der Gestaltung der Benutzeroberfläche (UI). Man stelle sich eine Linie vor, die den Bildschirm (ein beliebiger Bildschirm – Laptop, Handy oder Tablet] in zwei Teile aufteilt.

Der erste Teil, der sogenannte Bereich „Über der Falte“, ist der Abschnitt des Bildschirms, der unmittelbar angezeigt wird, wenn Sie das erste Mal auf einer Website landen. Das heißt, wenn Sie nicht scrollen oder auf den Bildschirm tippen, werden Sie nur Inhalte sehen, die über dieser gedachten Falte sichtbar sind.

Alle Inhalte, die nur sichtbar werden, wenn Sie die Seite nach unten scrollen, befinden sich „unter der Falte“.

Denken Sie daran, dass die tatsächliche Falte relativ groß ist. Auf großen Desktop-Monitoren kann die Falte Tausende Pixel hoch sein. Auf Bildschirmen von Mobilgeräten deckt es vielleicht nur ein paar hundert Pixel ab.

So können Inhalte, die auf Desktops „über der Falte“ liegen, auf Mobiltelefonen teilweise unterhalb der Falte liegen.

Die Falte ist eine Markierung für die ansprechenden Inhalte. Ein Benutzer, der die Seite herunterscrollt (und Ihren Inhalt unten sieht) kommuniziert aktiv mit Ihrer Website. Umgekehrt bedeutet dies, dass wenn ein Besucher ohne Scrollen die Seite verlässt, im Bereich über der Falte die Inhalte nicht attraktiv genug waren, um den Besucher zu halten.

Die Falte ist im Allgemeinen etwas, worüber sich UI-Designer Gedanken machen, aber sie ist auch sehr wichtig für Ihren Shop.

Ihre Kunden entscheiden oft anhand des Inhalts über der Falte, was sie kaufen oder überspringen wollen. Sind diese Inhalte visuell nicht ansprechend genug oder enthalten keine klaren Beschreibungen, haben Ihre Kunden keinen Anreiz, weiter zu scrollen und mehr über ihr Produkt zu erfahren.

Für eine bessere Auflistung müssen Sie also Ihre Inhalte in den Bereichen oberhalb der Falte und unterhalb der Falte organisieren.

Inhalt über der Falte

Der erste Eindruck entscheidet. Wenn Käufer auf Ihre Produktauflistung landen, ist das Erste, was sie sehen werden, Ihr Inhalt über der Falte. Ihr Ziel sollte es sein, genug Informationen in diesem Bereich anzubieten, sodass sich der Besucher „gezwungen“ fühlt, weiter nach unten zu scrollen.

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Beispiel für Inhalte über der Falte auf der Flora Blume Warenkorb-Website

Da Ihre Kunden daran gewöhnt sind, andere E-Commerce-Seiten zu durchsuchen, erwarten sie, dass Sie auf Ihrer Seite über der Falte wichtige Produktinformationen mit ihnen teilen. Dies beinhaltet:

  • Produktbezeichnung/-titel
  • Produktbilder
  • Produktinformationen
  • Kaufinformationen, einschließlich Preis und Verfügbarkeit

Schauen wir uns jedes dieser Elemente etwas genauer an.

Unterteilen Sie detaillierte Produktbeschreibungen in kompakte, zusammenklappbare Blöcke.

Produktbezeichnung

Ein Kunde, der auf Ihrer Produktseite landet, tut dies normalerweise, nachdem er irgendwo auf einen Link geklickt hat. Dieser Link könnte Teil einer Anzeige sein, eine Erwähnung auf Twitter oder die Empfehlung eines Bloggers.

Sie können nicht immer wissen, wie viele Informationen der Kunde hatte, bevor er auf den Link geklickt hat. Der Blogger, der einen Link zur Ihrem Produkt weitergegeben hat, hat möglicherweise dessen Größe oder Farbe nicht erwähnt. Oder der Twitter-Benutzer hat weder den Markennamen noch die Variante erwähnt.

Ihr erstes Ziel sollte es sein, den Kunden neu zu orientieren und ihm exakt mitzuteilen, zu sagen, welches Produkt sich dieser gerade anschaut. Dies geschieht über die Produktbezeichnung.

Beachten Sie Folgendes, wenn Sie die Produktbezeichnung schreiben:

  • Einhaltung der Informationshierarchie: Führen Sie zuerst allgemeine Informationen auf (wie z. B. den Markennamen), gefolgt von immer spezifischer werdenden Informationen (wie z. B. Größe oder Farbe). Das übliche Muster ist Markenname > Produktbezeichnung > Variante > Kategorie > Menge. Wenn Sie also schwarze T-Shirst der Größe XL im 2-er-Pack verkaufen, würde Ihr Produktname „MyStore MyT-Shirts Männer T-Shirt, schwarz, XL, 2-er-Pack“ lauten
  • Spezifische Varianteninformationen einfügen: Wenn Sie mehrere Varianten anbieten, identifizieren Sie stets die Varianteninformationen in der Produktbezeichnung selbst. Dies ist besonders wichtig, wenn diese Informationen für die Kaufentscheidung von hoher Bedeutung sind. Ein gutes Beispiel ist die T-Shirt-Größe – Kunden müssen wissen, ob sie sich auf einer Seite mit der Größe M oder XL befinden.
  • Schlagwörter vermeiden: Die Produktbezeichnung soll Informationen übermitteln. Vermeiden Sie sämtliches Marketing Copy im Titel. Konzentrieren Sie sich auf die Kernfakten. Ihr Produkt könnte „erstaunlich“ und „unglaublich“ sein aber Sie müssen das nicht im Produktnamen nennen – hinterlassen Sie das später in der Produktbeschreibung.

Produktbilder und -videos

Der E-Commerce ist ein von Natur aus visuelles Medium. Da die Kunden das Produkt nicht anfassen und fühlen können, müssen sie sich mit Bildern und Videos begnügen. Visuelle Elemente (Grafiken) sollten einen großen Teil des Bereichs über der Falte ausmachen.

Das Design Ihres Ecwid-Shops ist bereits für Bilder und Videos optimiert, sowohl auf dem Handy als auch auf dem Desktop.

Befolgen Sie diese bewährten Praktiken, wenn Sie Ihre visuellen Elemente hinzufügen:

  • Verwenden eines weißen Hintergrundes für das Hauptbild: Das erste Bild in Ihrer Produktbildergalerie sollte einen weißen Hintergrund haben. So können die Merkmale und das Design Ihres Produkts herausstechen. Und das ist auch etwas, das die Kunden von E-Commerce-Shops erwarten.
  • Verschiedene Perspektiven: Präsentieren Sie das Produkt aus verschiedenen Perspektiven. Wenn sich das Produkt aufklappen lässt (z. B. ein Notebook), zeigen Sie Bilder der geöffneten und der geschlossenen Variante. Bieten Sie Ihren Kunden eine möglichst umfassende 360-Grad-Ansicht.
  • Anwendungsfälle: Fügen Sie neben den Produktfotos auch Bilder des Produkts im Gebrauch in verschiedenen Umgebungen hinzu. Erfordert das Produkt Erklärungen, verwenden Sie dafür möglichst ein Bild anstelle einer langen, textbasierten Beschreibung.
  • Mitgeliefertes Zubehör: Stellen Sie sicher, dass Bilder von allem enthalten sind, das mit dem Produkt geliefert wird, einschließlich Zubehör, Add-ons usw. Wenn das Produkt als Geschenk geeignet ist, fügen Sie auch ein Bild der Verpackung bei.
  • Animierte Bilder und Videos: Wenn Sie können, fügen Sie auch 360-Grad- Produktansichten und Videos hinzu. So erhalten die Kunden einen vollständigen Überblick zu dem Produkt – und zwar viel besser als nur mit Bildern.
  • Abmessungen: Wenn die Größe einen wichtigen Faktor bei der Kaufentscheidung darstellt (häufig der Fall bei Haushaltsprodukten, Möbeln usw.), geben Sie die genauen Abmessungen in Ihrer Bildergalerie an.

📖 Weiterlesen:

Produkt-Kurzbeschreibung

Ihren Bildern sollte unmittelbar eine kurze Produktbeschreibung folgen. Anstatt alle Funktionen, Vorteile und Anwendungsfälle zu erläutern, sollten Sie den Kunden einen Überblick über die Fähigkeiten und Spezifikationen des Produkts geben. Der Zweck besteht darin, das Produkt zu erklären und den Leser zum Weiterlesen zu bewegen.

Befolgen Sie diese Tipps für das Erstellen besserer Produktbeschreibungen:

  • Aufzählungspunkte: Produktbeschreibungen oberhalb der Falte sollten überfliegbar sein. Verwenden Sie Aufzählungspunkte anstelle von Abschnitten. Jeder Aufzählungspunkt sollte nicht länger sein als ein Satz. Beschränken Sie sich auf höchstens 6-10 Aufzählungspunkte für jedes Produkt.
  • Bewertung der Rezensionen anzeigen: Geben Sie die Gesamtbewertung der Produktrezensionen und die Gesamtzahl der Rezensionen ganz oben in der Produktbeschreibung an. ______________2020-11-25___13.23.02.png

    Beispiele für Produktrezensionen auf der Website Soundwave Art™

  • Preise: Bevor Sie etwas anderes auflisten, sollten Sie unbedingt den Preis nennen. Glücklicherweise heben die Standardvorlagen Ihres Ecwid-Shops den Preis bereits direkt nach dem Produktbild hervor.
  • Spezifikationen: Nennen Sie wichtige Spezifikationen, die eine Entscheidung des Kunden beeinflussen können. Diese sind von Produkt zu Produkt unterschiedlich. Bei einem T-Shirt beispielsweise sollten Sie die Art des T-Shirts (vollärmlig, halbärmlig) und die Größe (XL, L, M) angeben). Bei einem Laptop sollten Sie den Prozessor, Speicher und Arbeitsspeicher erwähnen. Sie können dafür spezielle Untertitel verwenden.
  • Wichtige Merkmale/Funktionen: Heben Sie die wichtigsten 2-3 Merkmale/Funktionen Ihres Produkts hervor. Sie müssen nicht ins Detail gehen – fassen Sie alles in einem einzigen Satz zusammen. Sie haben unterhalb der Falte Platz, um alles weitere zu erklären.
  • Varianten: Wenn Sie Varianten (in Größe, Farbe usw.) anbieten, erwähnen Sie diese ebenfalls hier. Wenn möglich, fügen Sie eine Farb-/Größenauswahl hinzu, damit die Kunden die gewünschte Variante auswählen können, ohne die Seite verlassen zu müssen. Ihr Ecwid-Shop enthält standardmäßig eine Variantenauswahl.
  • Gewährleistung/Garantie Gewährleistungen/Garantien haben einen erheblichen Einfluss auf die Kaufentscheidung des Kunden. Stellen Sie sicher, dass Sie die Angaben diesbezüglich in Ihrer Beschreibung an gut sichtbarer Stelle erwähnen.
  • Teilen-Schaltflächen: Ein paar Schaltflächen für die bevorzugten sozialen Netzwerke Ihrer Kunden können Ihre Chancen auf Traffic durch Weiterempfehlungen erhöhen.

Kaufinformationen

Bevor wir uns mit dem Inhalt unter der Falte beschäftigen können, müssen Sie noch Informationen zum Produktkauf hinzufügen. Dazu gehört Folgendes:

  • Verfügbarkeit: Geben Sie auf Ihrer Seite unbedingt an, ob das Produkt vorrätig ist. Dies ist auch eine gute Gelegenheit, um ein wenig FOMO zu erzeugen, indem Sie einen Echtzeitzähler des Lagerbestands anzeigen. Wenn der Vorrat begrenzt ist, kann das ein Anreiz sein, das Produkt schneller zu kaufen.
  • Jetzt kaufen/In den Warenkorb-Schaltflächen: „Jetzt kaufen“ bringt Kunden direkt zur Zahlungsseite. Mit „In den Warenkorb“ landet das Produkt in ihrem Einkaufswagen, sodass sie Ihren Einkauf fortsetzen können. Fügen Sie beide Schaltflächen nebeneinander ein.
  • Versandinformationen: Eine Möglichkeit, die Konversionsrate zu erhöhen, ist die Anzeige der Versandinformationen direkt im Kaufbereich. Wenn Sie z. B. einen kostenlosen Versand für dieses Produkt anbieten, können Sie es mit einem besonderen Ribbon versehen.
  • Zahlungsoptionen: Auch wenn es nicht notwendig ist (da den Kunden diese Informationen später auf der Zahlungsseite angezeigt werden), können Sie die verschiedenen Zahlungsoptionen auch im Kaufbereich auflisten. Kunden neigen eher zu einem Kauf, wenn sie wissen, dass Ihr Shop ihre bevorzugte Zahlungsart unterstützt.

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Inhalt unter der Falte

Im Gegensatz zu den Inhalten über der Falte gibt es nur wenige feste Regeln für die Anordnung von Inhalten unter der Falte. Sie können detaillierte Produktbeschreibungen mit 2.000 Wörtern verfassen. Oder Sie können die Beschreibung leer lassen – es liegt ganz bei Ihnen.

Generell gilt: Je komplizierter und funktionsreicher das Produkt ist, desto mehr Inhalt sollten Sie unterhalb der Falte unterbringen. Ein T-Shirt braucht keine Erklärung – eine Handvoll Bilder, Größenangaben und eine „Jetzt kaufen“-Schaltfläche reichen aus, um einen Verkauf zu tätigen.

Aber wenn Sie eine neue Reihe von Technologieprodukten verkaufen, sollten Sie unbedingt erklären, was Ihr Produkt so einzigartig macht.

Neben der Erläuterung des Produkts sollten Sie auch die technischen Spezifikationen und irgendeine Form des Social Proofs einschließen.

Werfen wir einen genaueren Blick auf einige wichtige bewährte Praktiken für Inhalte unter der Falte.

Funktionen/Merkmale und Vorteile des Produkts

Nutzen Sie den Platz unterhalb der Falte, um den Kunden einen umfassenden Überblick über das Produkt, seine Möglichkeiten und seine Vorteile zu geben.

Organisieren Sie Ihre Inhalte, um diese Fragen zu beantworten:

Was ist das Produkt und was kann es?

Beginnen Sie damit, klar zu identifizieren, was das Produkt ist und was es kann. Versuchen Sie, dies in einer möglichst einfachen Sprache zu tun. Vermeiden Sie Fachsprache, es sei denn, Sie verkaufen explizit an Spezialisten.

Ein paar Hinweise, die Sie beachten sollten:

  • Eindeutiges Identifizieren der Produktkategorie. Kunden verstehen Produkte viel besser, wenn sie sie mit anderen Produkten der Kategorie vergleichen.
  • Vergleichen des Produkts mit bestehenden Lösungen. Wenn das Produkt oder seine Funktion schwer zu verstehen ist, versuchen Sie es mit anderen beliebten Produkten zu vergleichen, auch wenn sie nicht aus der gleichen Kategorie stammen. Wenn Sie beispielsweise einen tragbaren Hi-Definition-Musikplayer verkaufen, vergleichen Sie ihn mit dem iPod, damit die Kunden besser verstehen, um was es sich handelt.
  • Fokus auf die Ergebnisse. Nennen Sie so kurz wie möglich die Ergebnisse, die Kunden von Ihrem Produkt erwarten können. Das hilft den Kunden, den Nutzen des Produkts zu verstehen. Im obigen Beispiel könnten Sie schreiben, dass ein Hi-Definition-Musikplayer es den Kunden ermöglicht, „ihre Lieblingstitel unterwegs in unverfälschter Qualität zu hören“.

Wie funktioniert das Produkt?

Sobald Sie Ihren Kunden erklärt haben, was das Produkt kann, müssen Sie ihnen sagen, wie es funktioniert.

In vielen Fällen wäre dieser Abschnitt überflüssig. Sie müssen Kunden nicht sagen, wie Möbel oder T-Shirts funktionieren.

Wenn Sie jedoch technische Produkte oder etwas verkaufen, das zusammengebaut oder angewendet werden muss (z. B. ein innovativer neuer Klebstoff), sollten Sie auf jeden Fall einen Abschnitt „So funktioniert es“ einfügen.

Befolgen Sie diese Hinweise für beste Ergebnisse:

  • Nutzen Sie optische Hilfsmittel: Wo immer möglich, verwenden Sie Bilder und Grafiken anstelle von Text um die Funktionalität oder Installation des Produkts zu demonstrieren. Das können Bilder, Illustrationen oder sogar Videos sein.
  • Fassen Sie sich kurz: Der Abschnitt „So funktioniert es“ ist kein Ersatz für ein Benutzerhandbuch. Sie müssen den Kunden lediglich zeigen, wie sie das Produkt in Betrieb nehmen können.

In unserem Beispiel eines High-Definitions-Musikplayers könnte dein Abschnitt „So funktioniert es“ nur drei Schritte lang sein:

  1. Verbinden Sie den Musikplayer über das mitgelieferte USB-Kabel mit dem Computer
  2. Kopieren Sie High-Definition-Audiodateien (WAV, FLAC) in den Geräteordner
  3. Kopfhörer anschließen und Hörerlebnis genießen

Vielleicht gibt es noch Dutzende anderer Tipps und Tricks, um alle Funktionen optimal zu nutzen (z. B. integriertes Bluetooth oder Unterstützung mehrerer Dateiformate), aber das können Sie dem Benutzerhandbuch überlassen.

Was sind die wichtigsten Merkmale und Vorteile des Produkts?

Identifizieren Sie als Nächstes die wichtigsten Merkmale, Funktionen und Vorteile des Produkts.

Die von Ihnen hervorgehobenen Funktionen sollten idealerweise direkt zu einem Nutzen führen. In unserem Beispiel des Musikplayers wären die folgenden Punkte denkbar:

  • Funktion: Das Gerät unterstützt mehrere Dateiformate
  • Vorteile: Kunden können ihre gesamte vorhandene Bibliothek anhören, unabhängig davon, welches Format sie derzeit verwendet

Ob Sie die Vorteile ausdrücklich oder nicht angeben, hängt von Ihrer Zielgruppe ab. Sind Experten in diesem Bereich die Zielgruppe, werden diese die Vorteile allein anhand der Liste mit den Funktionen erkennen. Für die eher allgemeinen Zielgruppen sollten Sie jedoch die Vorteile klar benennen.

Versuchen Sie, Funktionen und Vorteile miteinander zu verbinden. Und übertreiben Sie es nicht mit der Liste der Funktionen und Merkmale – Sie möchten die Kunden ja nicht überfordern. Beschränken Sie sich auf höchstens 5-10 wichtige Merkmale/Funktionen für ein Produkt.

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Spezifikationen und Produktinformationen

Gewicht, Abmessungen, technische Spezifikationen – ein Großteil der Kaufentscheidung beruht auf diesen Informationen. Sie können die besten Funktionen und Merkmale der Welt haben, aber wenn Ihre Spezifikationen nicht den Anforderungen des Kunden entsprechen, werden die Kunden den Kauf nicht abschließen.

Es gibt noch einen weiteren Grund, detaillierte Spezifikationen mitzuteilen: Retouren und Umtausch werden reduziert. Es besteht die Gefahr, dass Kunden falsche Größen oder Varianten kaufen. Das Teilen dieser Informationen hilft, sicherzustellen, dass Kunden das richtige Produkt kaufen.

Auch wenn die genauen Spezifikationen von Produkt zu Produkt variieren (bei einem T-Shirt sollte der Stoff angegeben werden, bei einem Laptop die Hardware-Spezifikationen), gibt es doch ein paar bewährte Angaben, die Sie unbedingt machen sollten:

  • Gewicht und Abmessungen: Gewicht und Größe spielen bei der Kaufentscheidung eine große Rolle. Geben Sie das genaue Gewicht und die Abmessungen des Produkts an – sowohl verpackt als auch unverpackt. Verwenden Sie Einheiten, die auf Ihrem Hauptmarkt üblich sind (imperial oder metrisch).
  • Produktinformationen: Geben Sie die SKU, Modellnummer, UPC-Nummer usw. des Produkts an. Kunden können sich an diesen Angaben orientieren, wenn sie eine Frage zu dem Produkt haben.
  • Marke und Modell: Wenn Sie einen Multibrand-Shop betreiben (d. h. Sie verkaufen Produkte von anderen Marken als Ihrer eigenen), müssen Sie die Marke und die genaue Modellbezeichnung/-nummer angeben. Die Kunden werden sich in der Regel anhand dieser Informationen vergewissern, dass sie das richtige Produkt kaufen.
  • Technische Spezifikationen: Sie müssen verschiedene technische Spezifikationen für verschiedene Produkte auflisten. Bei einem T-Shirt wären das der Stoff, der Schnitt, die Art des Aufdrucks usw. Bei Möbeln könnten das Material (Holz, Holzwerkstoffe, Stahl usw.), die Farbe, das Finish usw. sein. Geben Sie unbedingt ausführliche Informationen an – die Kunden sollten genau wissen, was sie kaufen.
  • Umtausch und Rückgabe: Geben Sie Ihre Umtausch- und Rückgaberichtlinien im Detail an. Teilen Sie Ihren Kunden genau mit, welche Artikel umgetauscht/zurückgegeben werden können und innerhalb wie vieler Tage nach dem Kauf. Es sollte keine Unklarheiten in Ihren Richtlinien geben – die Kunden sollten im Voraus genau wissen, worauf sie sich einlassen.
  • Garantie: Sie haben die Garantieinformationen bereits erwähnt, aber jetzt ist es an der Zeit, diese Informationen detailliert zu konkretisieren. Informieren Sie Ihre Kunden genau darüber, was Ihre Garantie abdeckt und wie lange sie gilt.
  • Versandinformationen: Geben Sie schließlich Ihre Versandbedingungen an, einschließlich der Länder/PLZ, in die Sie versenden werden, Ihre Versandkosten (oder kostenlosen Versand), und die voraussichtliche Lieferzeit.

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Benutzergenerierte Inhalte

Rezensionen, Kundenbilder, von den Kunden erstellte Fragen & Antworten – all das sind Beispiele für benutzergenerierte Inhalte.

Benutzergenerierte Inhalte sind ausschlaggebend für mehr Verkäufe, insbesondere Rezensionen. Je mehr positive Rezensionenen Sie haben, desto mehr Vertrauen haben die Kunden – insbesondere dann, wenn es sich um Erstkäufer handelt.

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Beispiel für benutzergenerierte Inhalte auf der Soundwave Art™ Website

Halten Sie sich bei der Erstellung Ihres Bereichs für Rezensionen an diese Praktiken:

  • Bitten Sie um Bewertungen auf der Basis von fünf Punkten. Die meisten Kunden sind an Bewertungen auf der Basis von fünf oder seltener 10 Punkten gewöhnt. Eine höhere Punktzahl (z. B. von 100) ermöglichen zwar eine höhere Genauigkeit, kann aber auch Kunden und Rezensenten verwirren. Erfinden Sie das Rad nicht neu – halten Sie sich an den akzeptierten Standard von „fünf Punkten“.
  • Zeigen Sie eine Aufschlüsselung: Zeigen Sie neben der Gesamtproduktbewertung auch an, wie viel Prozent der Kunden für jede Bewertung gestimmt haben. Das kann die Kunden unterstützen, verzerrte Bewertungen zu erkennen.
  • Fragen Sie nach Bildern: Geben Sie Kunden die Möglichkeit, ihre Rezensionen durch Bilder zu ergänzen. Priorisieren Sie Rezensionen in Ihren Listen, die Bilder oder Videos enthalten.
  • Fragen Sie, ob die Rezension hilfreich war: Wenn Sie viele Rezensionen haben, sollten Sie Ihre Kunden fragen, ob sie die Rezension hilfreich fanden (eine einfache Ja/Nein-Abfrage würde hier völlig ausreichen). Verwenden Sie diese Rezensionen, um zuerst die hilfreichsten Rezensionen anzuzeigen.
  • Die beste/schlechtesten Rezensionen anzeigen: Wenn Sie einen Multibrand-Shop mit mehreren ähnlichen Produkten betreiben, sollten Sie die „beste“ (d. h. die überwältigend positive Fünf-Sterne-Rezension) und die „schlechteste“ (die überwältigend negative 1-Sterne-Rezension) an den Anfang der Rezensionsliste stellen. Auf diese Weise erhalten die Kunden eine Vorstellung vom besten und schlechtesten Eindruck des Produkts.

Zusätzlich zu den Rezensionen können Sie auch ein benutzergeneriertes F&A-System erstellen. Kunden können Fragen zum Produkt stellen. Andere Kunden (oder Ihre Mitarbeiter) können diese beantworten, um Fragen vor dem Kauf zu lösen.

Mit Apps wie HelpfulCrowd können Sie ganz einfach F&A-Seiten erstellen.

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Jetzt sind Sie dran

Es gibt keine festen Grenzen für das, was Sie in Ihre Produktliste aufnehmen können und was nicht. Alles ist erlaubt, solange es Ihnen hilft, mehr Produkte zu verkaufen.

Für die meisten Shops reicht es jedoch aus, alle oben erwähnten Inhalte einzubeziehen, um ein aufmerksamkeitsstarkes Produktangebot zu erstellen. Konzentrieren Sie sich zu Beginn auf den Inhalt über der Falte. Dann bauen Sie die Auflistung weiter aus, indem Sie weitere Inhalte unterhalb der Falte hinzufügen.

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